café_move ya!

Zum September-Café…

Eigentlicher Termin unseres September-Cafés wäre Montag, der 7.9. Aus auf der Hand liegenden Gründen fällt das Café allerdings diesmal aus. Neues von uns gibt es, wenn sich die Wogen um den 5. September wieder etwas geglättet haben. Bis dahin gilt :

Antifaschistische Vorabend-Demo
Datum: 04. September 2009 || 18 Uhr
Ort: Hauptbahnhof (Vorplatz)
Infos: http://www.nationalismus-überwinden.de

Bundesweite Antifa-Demo gegen den Naziaufmarsch!
Datum: 05. September 2009 || 11 Uhr
Ort: Hauptbahnhof (Vorplatz)
+++ ab 11 Uhr auf unserem LKW: Deichkind goes Antifa! +++
immer aktuelle Infos: http://www.s5.noblogs.org

the harder they come, the harder they fall !

Café Move Ya! im August

Besser spät als nie : Unser August-Café am Montag, dem 10.08., beschäftigt sich, in Anlehnung an das Motto der Vorabenddemo gegen den sog. „nationalen Antikriegstag“, „Nationalismus überwinden – Grenzen einreißen !“ mit den sozialen, kulturellen, ökonomischen und politischen Dimensionen, die das Leben im Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko prägen. Input-Beginn ist auf 19 Uhr angesetzt, vorher gibt es wie immer die kulinarischen Spezialitäten unserer AK Freiraum-Küche zu genießen.
Flyer
Hier der Ankündigungstext :

Die Grenze zwischen den USA und Mexiko ist eine der bedeutendsten Grenzen der Welt. Jährlich sterben viele MexikanerInnen, ZentralamerikanerInnen und SüdamerikanerInnen bei dem Versuch, die Grenze in die USA auf illegale Weise zu übertreten. Sie verdursten in der Wüste, ertrinken im Rio Grande und im Meer, oder werden auf ihrer Reise erschossen. Obwohl der illegale Grenzübertritt immer gefährlicher wird, gelangen Tausende ungeachtet der Gefahr jedes Jahr in die USA, um dort einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Sie hoffen auf eine besser bezahlte Arbeit, die es ihnen ermöglicht, ihre Familien zu ernähren. Viele von ihnen beginnen fern von ihren Familien ein Leben als SaisonarbeiterInnen auf Obstplantagen oder als unterbezahlte Hausangestellte. Arbeitskräfte, mit denen die US-amerikanische Wirtschaft und Politik ungeachtet der migrationsfeindlichen Rhetorik rechnet. Andere bleiben auf der mexikanischen Seite der Grenze, finden Beschäftigung in Billiglohnfabriken oder im Sexgewerbe. Wieder andere bestreiten ihren Lebensunterhalt, indem sie Menschen oder auch Drogen in die USA schmuggeln. Grenzstädte wie Tijuana oder Ciudad Juarez erlebten in den vergangenen Jahren ein rasantes Bevölkerungswachstum. Die Grenze ist in diesen Städten allgegenwärtig.

Die Grenze zwischen Mexiko und den USA trennt nicht nur den „reichen Norden“ vom „armen Süden“, sondern auch ganze Familien. Sie zerschneidet den Strand und das Meer in Las Playas de Tijuana, die Wüste bei Ciudad Juarez und den Rio Grande. Sie zerschneidet Kulturen, Lebensgeschichten, Sprachen und Körper: Die politische Grenze verwandelt nicht nur den geographischen Raum in einen Grenzraum. Das Grenzgebiet zwischen Mexiko und den USA ist ein brutaler Raum, ein Ort, an dem die Schmerzhaftigkeit sozialer Unterschiede in vielerlei Hinsicht sichtbar wird. Der Grenzraum ist aber auch ein Ort der Bewegung und des Widerstandes. Ein Raum, in dem nationale, kulturelle und politische Identitäten immer wieder neu ausgehandelt werden. Ein Ort der Konfrontation, aber auch der Verbindung.

Der Vortrag “Becoming Crossroads: Die Grenze als (Über-)Lebensraum” bietet einen Überblick über die historischen, geographischen und politischen Hintergründe der Grenze zwischen Mexiko und den USA. Im Anschluss zeigen wir den Film “De Nadie”, einen spanischen Film mit englischen Untertiteln.

Café Move Ya! im Juli

Am 13.07. findet wieder unser allmonatliches Café Move Ya! statt. Diesmal wird es um die iranische Gesellschaft vor und nach den aktuellen Ereignissen gehen. Der input beginnt um 19 Uhr, wer vorher kommt, genießt nette Gesellschaft und vegane Volxküche.

Cafe Move Ya im Mai

Am 11. Mai findet wieder einmal das allmonatige Cafe Move Ya in den Räumlichkeiten des AStA der Uni Dortmund ab 19 Uhr statt. Thema dieses mal soll die Finanzkrise und das sie umgebende System sein. Bei der diesmonatigen Veranstaltung handelt es sich um eine Diskussionsveranstaltung mit einführendem Vortrag.

Der einfache Sparer, Angela Merkel, Linke wie Rechte – Alle schimpfen sie über die ‘windigen Geschäfte’ dieser ‘irren Zocker’. Gleichwohl will keiner, dass diese Spekulanten an ihrer Zockerei selbstverschuldet zu Grunde gehen. Alle wissen nämlich auch, wie sehr wiederum das Geldverdienen der ganzen Gesellschaft von dem Erfolg des Spekulationsgewerbes lebt:
Ohne der spekulativen Kreditvergabe geht kein solides Investitionsgeschäft mehr. Öffentliche Haushalte werden dann nicht mehr finanzierbar. Das Sparkonto existiert anscheinend auch nur noch als windiges Wertpapier. Selbst das: Wenn es den Finanzjongleuren in den Bankpalästen schlecht geht, dann gibt es auch weniger Verdienstmöglichkeiten für die Massen. Überhaupt: Alles Arbeiten und Konsumieren steht und fällt mit dem Wert der Aktienkurse. Obwohl kein bisschen sachlicher Reichtum zerstört wurde, keine Ähre geknickt, keine Maschine kaputt, ist die Welt über Nacht verarmt.

Die Finanzkrise zeigt einmal wieder, was es heißt, in einem Wirtschaftssysten zu leben, in dem ALLES davon abhängt, dass aus Geld mehr Geld gemacht wird. Anstatt aber mal über die Absurdität dieser Vorbedingung des Alltags nachzudenken, bangen die Leute vielmehr um die Gesundheit des Finanzsystems, damit alles so weitergehen kann wie bisher. In dieser Hoffnung werden sie durch die Regierung, FDP, Attac und Linke herzlichst unterstützt..

April Cafe: Versammlungsrecht

Am 13. April wird das nächste Cafe Move Ya stattfinden. Diesmal auch wieder in den Räumen des Astas der TU Dortmund. Thema ist diesmal das Versammlungsrecht, denn ein jede_r, die_der sich gesellschaftlich engangiert und sich in kritischer Distanz zu den jetzigen gesellschaftlichen Verhältnissen befindet, kommt früher oder später mit dem Versammlungsrecht in Kontakt.
Dies ist zumeist dann der Fall, wenn dem Anliegen Gehör und Öffentlichkeit verschafft werden soll. Grund genug für uns, uns einmal näher mit jenem und der Entwicklung von jenem auseinanderzusetzen. Denn immer wieder wird versucht das Versammlungsrecht zu beschneiden und es repressiver zu gestalten, wie die jüngsten Beispiele aus Bayern und Baden-Württemberg deutlich zeigen. Kommt also zum Cafe und informiert Euch über die aktuellen Entwicklungen.
Diese Einladung gilt wie immer nicht für Nazis und Sexist_innen, welche vom
Cafe ausgeschlossen sind!
Also, wir sehen uns!