pdf_Freiaum_und antisexistische Praxis.

Im Rahmen einer „Soli-Aktion“ für das Autonome Zentrum Köln gehaltenen Vortrag, veröffentlichen wir jetzt die Verschriftlichung

------------Textauszug-------------------------------------------------------------------------------------------------------

…[Während dieser Zeit, die sehr aktionistisch startete, drängten sich uns immer wieder theoretische Fragen und Konflikte zu dem Thema Freiraum auf, sodass wir uns eine Zeit lang aus dem praktischen Geschehen zurückzogen haben, um Fragen wie :“ Ist ein Freiraum frei von Hierarchie, frei von Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, frei von Unterdrückungsmechanismen ?“zu bearbeiten. Allein dadurch, dass wir uns immer wieder zu einem besseren Umgang auffordern mussten, ist deutlich geworden, dass Unterdrückung und Gewalt nicht nur auf uns, sondern genauso auch durch uns wirken und mit unseren alltäglichen Handlungen verflochten sind.

Diese Perspektive veränderte unseren Blick insofern auf die Freiraumarbeit, dass uns nun klar wurde, das allein durch ein linkes Label und die Selbstorganisation linker oder linksalternativer Menschen ein Freiraum noch lange nicht gewaltfrei ist und Geschlechter- oder andere Gewaltverhältnisse weiter reproduziert werden.
Trotz, dass wir nicht so naiv sind zu glauben, dass in einer Gesellschaft, die strukturell gewalthaltig organisiert ist, ein Raum grundsätzlich gewaltfrei sein kann, wollten wir das Thema nicht beiseite schieben und mit einem „so ist es halt“ beenden, sondern zum Gegenstand unserer Freiraumarbeit machen.]…..

Die kompletten Text findest du hier:

Die Menschen die Fragen oder Kritik diesbezüglich los werden möchten, können uns unter akfreiraum@riseup.net erreichen.