Cafe Move Ya im Mai

Am 11. Mai findet wieder einmal das allmonatige Cafe Move Ya in den Räumlichkeiten des AStA der Uni Dortmund ab 19 Uhr statt. Thema dieses mal soll die Finanzkrise und das sie umgebende System sein. Bei der diesmonatigen Veranstaltung handelt es sich um eine Diskussionsveranstaltung mit einführendem Vortrag.

Der einfache Sparer, Angela Merkel, Linke wie Rechte – Alle schimpfen sie über die ‘windigen Geschäfte’ dieser ‘irren Zocker’. Gleichwohl will keiner, dass diese Spekulanten an ihrer Zockerei selbstverschuldet zu Grunde gehen. Alle wissen nämlich auch, wie sehr wiederum das Geldverdienen der ganzen Gesellschaft von dem Erfolg des Spekulationsgewerbes lebt:
Ohne der spekulativen Kreditvergabe geht kein solides Investitionsgeschäft mehr. Öffentliche Haushalte werden dann nicht mehr finanzierbar. Das Sparkonto existiert anscheinend auch nur noch als windiges Wertpapier. Selbst das: Wenn es den Finanzjongleuren in den Bankpalästen schlecht geht, dann gibt es auch weniger Verdienstmöglichkeiten für die Massen. Überhaupt: Alles Arbeiten und Konsumieren steht und fällt mit dem Wert der Aktienkurse. Obwohl kein bisschen sachlicher Reichtum zerstört wurde, keine Ähre geknickt, keine Maschine kaputt, ist die Welt über Nacht verarmt.

Die Finanzkrise zeigt einmal wieder, was es heißt, in einem Wirtschaftssysten zu leben, in dem ALLES davon abhängt, dass aus Geld mehr Geld gemacht wird. Anstatt aber mal über die Absurdität dieser Vorbedingung des Alltags nachzudenken, bangen die Leute vielmehr um die Gesundheit des Finanzsystems, damit alles so weitergehen kann wie bisher. In dieser Hoffnung werden sie durch die Regierung, FDP, Attac und Linke herzlichst unterstützt..